Föderunterricht

Lesen/Rechtschreiben

Trotz guter Schulleistungen kann bei manchen Schülern die Entwicklung des Lese- und Rechtschreibprozesses verzögert sein.

Kinder, die Probleme in diesem Bereich haben, werden in kleinen Gruppen, entsprechend ihrer Lese-und Rechtschreibentwicklung, gefördert.

 

Deutsch für Kinder mit Migrationshintergrund

An der Karl-Lederer-Grundschule sind viele Kinder, deren Familiensprache nicht deutsch ist. Diese Kinder brauchen Unterstützung, denn es ist wichtig die deutsche Sprache zu beherrschen, um am Klassenunterricht teilnehmen zu können.

 

DAZ

Deutsch als Zweitsprache wird in Kleingruppen für Schüler mit keinen oder unzureichenden Fähigkeiten in der deutschen Sprache am Vormittag parallel unterrichtet. Dabei werden die Kinder entsprechend Ihrer Kenntnisse gefördert.

 

Vorkurs Deutsch

Sprachförderung muss möglichst früh einsetzen um Defizite auszugleichen.

In enger Zusammenarbeit mit dem Kindergarten werden Kinder mit Migrations-
hintergrund bereits vor der Einschulung in Kleingruppen individuell gefördert, um ihnen den Einstieg in den Schulalltag zu erleichtern.

In diesem Unterricht wird sprachlich thematisiert, was sich aus der Situation, dem Alltagsleben der Kinder und ihren Gefühlen ergibt.

 

Diese individuelle Förderung trägt erheblich zur sozialen Integration bei, denn Sprachschwierigkeiten sind ein großes Hindernis in allen schulischen und sozialen Bereichen.

 

Zusammenarbeit Kindergarten und Grundschule

Im Rahmen der Zusammenarbeit Kindergarten-Grundschule bieten wir den im Jahr 2011 schulpflichtigen Kindergartenkindern unseres Schulsprengels eine erweiterte Übergangsgestaltung an. In Absprache mit den Erzieherinnen kommen die Kinder an ca. sechs Terminen in die Schule und arbeiten in unterschiedlichen Jahrgangsstufen in verschiedenen Fächern (Basteln, Sport, Musik, Sachthema, Mathematik) mit den Schulkindern. Das Projekt hat bereits im vergangenen Schuljahr in Zusammenarbeit mit einem Kindergarten stattgefunden und positive Resonanz gefunden.

Was bringt es dem Kind?

  • Orientierung an ihrem neuen Arbeitsplatz „Schule“ fällt den Kinder am Schulanfang leichtern – sie waren ja schon mehrmals da.
  • Eine für das Lernen in der Schule nötige Arbeitshaltung wird mit den Schulkindern eingeübt.
  • Die Kinder werden in den Schulalltag integriert.
  • Selbst – und soziale Kompetenzen werden gefördert.
  • Die soziale Stellung in einer Gruppe/Klasse wird stabilisiert.
  • Kindergarten- und Schulkinder lernen voneinander.